

Meine Homepage wird zur Zeit komplett neu überarbeitet.
Bis dahin finde Sie hier meinen Lebenslauf:
Geboren bin ich am 12.12.1963 in Heilbronn am Neckar. Ich bin demnach also kein gebürtiger Bayer. Doch verschlug es mich schon seit meinem sechsten Lebensjahr in bayerische Gefilde. Dort lebten wir zuerst in Schongau im Voralpenland und ab 1977 in Neufahrn bei Freising.
Die Neufahrner Zeit war für meine Berufsentscheidung sehr wichtig: Ich erlebte dort eine sehr lebendige Jugendarbeit, die mir in einer wichtigen Lebensphase Geborgenheit, Halt und Orientierung gab. Die Kirche entdeckte ich als ein Feld, auf dem ich meine Gaben in positiver Weise entfalten konnte. Ich wurde ich selbst bald zum kirchlichen Jugendleiter und engagierte mich außerdem in einem Jugendzentrum der Kommune. Hauptsächlich durch diese Erfahrungen entstand mein Wunsch Theologie zu studieren und Pfarrer zu werden.
Mein Studium begann ich dann in München und setzte es ab 1987 in Berlin fort.
In Berlin lebte ich in einer sehr bewegten Zeit: Der Streik an allen Westberliner Hochschulen im Wintersemester 1988/89, der Fall der Mauer 1989, die Wiedervereinigung 1990... sind nur einige von den Tatsachen, die mein Leben dort stark beeinflussten. Natürlich war es dabei nicht immer leicht, sich auf das Studium zu konzentrieren. Doch half mir gerade diese turbulente Zeit und die Auseinandersetzung mit der facettenreichen Berliner Realität, im Studium nie "Bodenhaftung" und den Blick für Wesentliches zu verlieren, und meinen Glauben reifen zu lassen.
Genauso wichtig wurde mir in diese Hinsicht die Erfüllung eines Wunsches nach meinem ersten Examen: Ich ging für ein einjähriges Praktikum ins Hinterland von Espírito Santo in Brasilien. Dort lebte und arbeitete ich in Gemeinden der brasilianischen evangelisch-lutherischen Kirche. Die Erfahrung ein Jahr lang im Ausland zu leben und Kirche in einer ganz anderen Umgebung kennen zu lernen, war mir sehr wichtig und hat mich bis heute sicherlich stark geprägt. Aus meiner Zeit in Brasilien entstand auch eine Gemeindepartnerschaft.
Von 1993-1996 hatte ich ein Stelle als Vikar in
Simbach am Inn.
Ab dem 1.03.1996 habe ich meine jetzige Stelle in der Dachauer
Friedenskichengemeinde angetreten und wohne in Odelzhausen.
Ich bin vor allem zuständig für die evangelischen Gemeindeglieder, die im süd-westlichen Landkreis Dachau, sprich im Einzugsbereich der politischen Gemeinden Erdweg, Odelzhausen, Pfaffenhofen an der Glonn, Schwabhausen und Sulzemoos wohnen.
Insbesondere bin ich für unsere beiden Landkreis-Gemeindestützpunkte „Friedensinsel Odelzhausen“ und „Gemeindezentrum Schwabhausen“ zuständig.
Hier feiern wir nicht nur regelmäßig Gottesdienste, sondern es finden vielfältige Aktivitäten und Gruppen-Treffen statt: Von Eltern-Kind und Kindergruppen, dem Jugendzentrum in Odelzhausen, über Theologische Abende, Kulturkreis und Zeitgespräche zu aktuellen Themen bis zum Seniorenkreis.
Und gerne feiern wir auch immer wieder, bei einem unserer Tanzabende oder einem großen Gemeindefest.
In Erdweg haben wir zwar kein eigenes Gemeindezentrum, aber wir sind ökumenisch aktiv mit Gottesdiensten im Pfarrzentrum Erdweg und auf dem Petersberg.
Und schließlich unterhalten wir von unserer Gemeinde aus auch noch eine lebendige Partnerschaft mit einer Partnergemeinde in Vitória Brasilien und dem gemeinsam unterstützten Hilfsprojekt „Casa Legal“ für Kinder eines Elendsviertels.